Ein Führungszeugnis hat durchaus einen hohen Nutzen

Immer wieder gibt es Berufe, in denen ein sogenanntes Führungszeugnis vorgeschrieben ist. Dies hat auch wichtige Gründe, denn es geht hier sehr häufig um Tätigkeiten, bei denen man direkten Kontakt mit anderen Menschen hat und diese bei fehlender mentaler Eignung in Gefahr bringen könnte. Ein solcher Nachweis legt dann ganz konkret offen, ob man bereits vorbestraft ist. Ist keine Eintragung vorhanden, kann man eine gewünschte Stelle dann auch ohne Probleme antreten. An dieser Stelle sei auch ganz ausdrücklich erwähnt, dass in einem solchen Dokument lediglich relevante Straftaten eingetragen werden, für die man auch verurteilt wurde. Ordnungswidrigkeiten und kleinere Vergehen werden hier nicht eingetragen oder werden nach einer gewissen Zeit wieder gelöscht.

führungszeugnis

Wie die Beantragung ablaufen kann

Muss man ein solches Führungszeugnis beantragen, so ist dies eigentlich ganz einfach. Man kann sich inzwischen außerdem auch aussuchen, ob man die Beantragung digital abwickeln möchte. Man kann sich jedoch nach wie vor den Weg zum Amt machen. Hierfür benötigt man eigentlich nur einen Ausweis oder Reisepass als Nachweis und den eigentlichen Antrag. Es kann dann bis zu 14 Tage dauern bis das fertige Dokument vorliegt. Die Kosten für das Dokument betragen in aller Regel 13 Euro. Liegt das Dokument vor, kann man jede gewünschte Stelle ohne Probleme antreten und ist sozusagen legitimiert. In einigen Fällen können die Kosten für die Beantragung sogar entfallen. Dies ist unter anderem dann der Fall, wenn man für bestimmte Vereine tätig ist. In bestimmten Fällen übernimmt auch der Arbeitgeber die Kosten.


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